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Unser "Probenkeller" war nach der "Wende" und damit unserem Abschied
vom Herumziehen als "SAITENSPRUNG", für lange Zeit unser einziger regelmäßiger
Treff. Ein ziehmlich langweiliger Zustand. Dann fand sich Ende 97 in der "Freien Presse" ein Artikel, daß für ein Projekt eine möglichst junge Band gesucht wird, die wiederum "Pink Floyd"-Sound ’rüber bringen kann. Daraufhin haben wir "Junggebliebenen" ein Demo von "Wall Part two" eingereicht und den Job bekommen. (wir waren die einzigen Bewerber :-)) Es folgten Wochen eifrigen Probens mit großem organisatorischem Aufwand - aber es war phantastisch. Die Fäden hielt Frau Hennig von der Musik- und Kunstschule der Stadt Aue in der Hand. |
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"THE WALL - a pink dream?" wurde nach einer Inszenierung des Chemnitzer Schauspielers Stefan Schweninger umarrangiert.
Die Geschichte wurde von einem kleinen Jungen "Pink" geträumt. Als er erwachte,
war der böse Traum vorbei. Oder? Beteiligt waren außerdem:
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Die oben genannten Mitwirkenden bildeten den Rahmen der Handlung. Die Musikschüler
übernahmen den Part der "bandunüblichen" Instrumente (Geige, Blasinstrumente,
Klavier und Konzertgitarre). Balett- und Lainspielgruppe spielten Szenen aus Kindheit, Jugend und
Erwachsensein unseres Helden Pink. Die Chöre konnten neben ihrer stimmlichen Unterstützung
auch als Schulklassen 'mal so richtig randalieren. Die Probenarbeit führten die Gruppen einzeln durch, aber gegen Ende der Vorbereitungszeit
kam der Moment, da eine Generalprobe unumgänglich wurde.
Die fiel zum aller Schrecken schlecht aus, das Stück konnte in der kurzen Zeit nicht vollständig
durchgeprobt werden. Also wurde die Premierenveranstaltung gleichzeitig zur Generalprobe. |
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Die Medien (regionales Kabelfernsehen und Presse) brachten Beiträge, in denen
sie im Vorfeld und natürlich auch nach den Aufführungen die Arbeit aller Beteiligten
hoch lobten. Wir aber, die Mitwirkenden auf und hinter der Bühne empfanden es als ein
großartiges Erlebnis, solch eine komplexe Leistung abliefern zu können. Den meisten Mitwirkenden wurde eines immer klarer, dieses Ereignis durfte nicht in einer Schublade verschwinden. Es mußte wiederholt werden! Anfragen, die diesem Wunsch entgegenkamen gab es einige, die schrumpften aber nach der ersten Euphorie auf NULL zusammen.
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| 1998 wurden in Schwarzenberg und Annaberg insgesamt drei Openair- Veranstaltungen in der Vorjahresbesetzung mit gleicher Resonanz beim Publikum durchgeführt. Auch hier gab es wieder erste Anfragen, unsere Fassung von diesem Stück aufführen zu wollen. Aber der Mehrzahl der Mitwirkenden war es wegen Schulabschuß nicht mehr möglich daran teilzunehmen. Sah fast so aus, als wäre damit das Thema vom Tisch. | |
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Was hatten sich "Fizz & Eddie" - unsere Technikpartner aus den früheren Aufführungen
nur dabei gedacht, die PR-Veranstaltung ihrer neuen Super-Sound-Anlage mit "The Wall"
beginnen zu wollen? Sie wußten doch genau, daß außer uns Musikern niemand mehr
von der alten Truppe zur Verfügung stand. Nachfragen bei der Musikschule ergaben, daß
sogar die Requisiten nicht mehr auffindbar waren. Andererseits waren wir immer noch stolz auf das
Erreicht - zu stolz, um uns diese Chance entgehen zu lassen. Also machten wir uns an die Arbeit, um die Sache Open Air in der Stadt Scheibenberg aufführen zu können. |
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Die nächste Aufführung von "The Wall" gaben wir Anfang April 2002 in der Stadthalle Oelsnitz/Erzgebirge. Ungeachtet der Presse-Kritik der Scheibenberger Aufführung versteckten wir uns wieder in Nebel und künstlichem Licht und zwar so, daß es diesmal richtig geil aussah. | ||
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Am 25.10. 2003 hatten wir ein Heimspiel in der Ritter-Georg-Halle in Schwarzenberg/Erzgebirge.
Eine Aufführung vor heimischem Publikum also. Novum bei dieser Veranstaltung war, daß wir erstmals unter dem Projektnamen
"FLOYD DREAM" auftraten. Anders als in Scheibenberg und Oelsnitz standen der Chor und die Tanzgruppe nicht mehr zur Verfügung. Um dem aufwendigen Gesangspart gerecht werden zu können unterstützten uns hierbei 3 Background-Sängerinnen. (siehe "die Band") Hut ab, wie es die drei jungen Frauen in relativ kurzer Zeit geschafft haben, diese Aufgabe zu lösen. DANKE! Darüber hinaus boten sie, zusammen mit ihren Freunden, bei "Young lust" eine tolle Einlage als Groupies. Leider holten sie sich dazu ihre Freunde auf die Bühne. Wir waren ihnen wohl zu alt! :-) Neu (und hoffentlich nicht letzmalig) war auch die Mitwirkung einer Lasershow. Danke darüber hinaus auch an die gesamte Technik-Crew. |
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Ein weiteres Novum war, daß wir einen zweiten Konzertteil gestalteten. Dort zu hören waren:
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Am 04. Juli 2008 war es endlich wieder einmal soweit. Die Spiegelwaldhalle in Grünhain-Beierfeld war diesmal Aufführungsort. Anlaß war die 800-Jahrfeier der Gemeinde Beierfeld. Am Konzept wurde nichts geändert. Es kamen lediglich noch einige Titel im Konzertteil hinzu. Da Franziska leider nicht mehr zur Verfügung stand, übernahm der Sohn unseres Gitarristen Sylvio, Florian Stölzel, ihren Part. Den hervorragenden Background bestritten diesmal Sandra Nitz, Elisa Stern, Regine Schneider und wiederum Anika Bischoff (Bild von rechts nach links). Das Saxophon wurde wieder einmal virtuos von Dirk Reinhardt geblasen. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Mitwirkenden bedanken. |
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